9 Juni 2011 - 19:30

Nach Ansicht des Predigers des heutigen Freitaggebets von Teheran, Ayatollah Ahmad Janati, ist die gegenwärtige Welle der islamischen Erwachung nicht niederzuschlagen.

"Janati" wies dabei auf die Ereignisse in der Nahostregion und Nordafrika hin und betonte: "Die islamische Erwachung ist nicht niederzuschlagen, denn die Menschen werden sich der Gewalt und Unterdrückung nicht beugen und aus diesem Grund von den Untertanen der jeweiligen Diktatoren massakriert."
Der Prediger des heutigen Freitaggebets von Teheran stellte fest, dass die Bevölkerung in Bahrain nur deshalb getötet wird, weil sie gegen die Diktatur und Unterdrückung Widerstand leistet, obwohl sie friedlich die Verwirklichung ihrer legitimen Forderungen verlangt.
Janati wies dann auf die Flucht des Diktators von Jemen nach Saudi-Arabien hin und prophezeite die Flucht weiterer Diktatoren wie der von Saudi-Arabien, Jemen und Tunesien nach Amerika. Der Prediger des heutigen Freitaggebets von Teheran erläuterte ferner den Standpunkt der Islamischen Republik Iran gegenüber den Entwicklungen in der Region und sagte: "Die Islamische Republik Iran wird islamische und Volksbewegungen überall dort, wo sie stattfinden, unterstützen."
Ayatollah Janati wies dann auf den Jahrestag des Dahinscheidens des Gründers der Islamischen Republik, Imam Khomeini, Friede sei mit ihm, hin und sagte: "Die Feinde glaubten, mit dem Ableben des Imams Khomeinis würde auch die Islamische Revolution sterben, sie sahen jedoch, dass sie, die Islamische Revolution, ihren Weg weiter fortsetzt."
Der Prediger des Freitaggebets von Teheran erklärte: Nach dem Dahinscheiden des Imams Khomeinis, Gott segne seine Seele, setzten die Menschen seinen eingeschlagenen Weg fort, erzielten Fortschritte und gingen dabei auch keine Kompromisse ein.